Zu meinem Rabenlogo besteht wohl ein gewisser Erklärungsbedarf. Vorweg: Da wir hier nicht auf Facebook oder Instagram sind, verzichte ich auf die Veröffentlichung meines Konterfeis. Es ist ja auch so, dass ich offenbar einen physiognomischen Doppelgänger habe in der Person des Hauptes einer Gemeinschaft, die in der Abgeschiedenheit des Zürcher Berggebietes den Verkehr mit Ausserirdischen pflegt. Sein Bild war kürzlich in der Zeitung, und ein Bekannter hat mich darauf angesprochen und vermutet, ich führe ein Doppelleben. Ich möchte nun diesen Boten der Ausserirdischen samt den Ausserirdischen selbst nicht mit meinem Bild auf meinem Blog kompromittieren. Denn wegen der physiognomischen Zweideutigkeit könnte man ja versucht sein, diesen ihm in die Schuhe zu schieben.
Jetzt zum Raben selbst. Technisch gesehen ist er ein lebensgrosses Unikat in Papier-mâché (auf Deutsch Pappmaschee) aus der Werkstatt von Yvan „Lozzi“ Pestalozzi (alles über ihn unter www.lozzi.ch). Ein Werk, das von Symboltracht trieft. Der Rabe wird als kluges Tier gerühmt, und ich hoffe, dass ich ihm da einigermassen gewachsen bin. Sollte jemand versucht sein, vom rabenschwarzen Tier auf den Zustand meiner Seel zu schliessen, so kann ich das nicht verhindern. Aber eigentlich hat der Rabe – übrigens ein Geburtstagsgeschenk von meiner Frau – es mir vor allem damit angetan, dass er lustig aussieht, worin ich ihm nicht gleiche. Und last but not least: Im echten Leben fallen Raben durch ihr lautes Gekrächz auf. Ob mein Blog da mithalten kann, weiss ich nicht.
